Bestäuber sichtbar machen.

Entovia nutzt Smartphones und KI, um Insektenaktivität einfach, nicht-letal und skalierbar zu erfassen - für Landwirtschaft, Forschung und Naturschutz. Unsere Roadmap zeigt, wie daraus Schritt für Schritt ein umfassender Biodiversitätssensor wird.

EXIST-Vorbereitung · prototypische Pipeline gezeigt · Dashboard als Konzept

Bestäuber auf Blüte im Smartphone-Mockup
01

Cloud Upload

Hochauflösendes Ereignisbild auf einem Blatt

Nur das relevante hochauflösende Ereignisbild wird übertragen.

02

Cloud-Analyse

Hochauflösender Insektenausschnitt auf Blatt
OrdnungHemiptera (Schnabelkerfe)FamiliePentatomidaeGattungRhaphigaster
Konfidenz98,7%

Das hochauflösende Bild wird taxonomisch eingeordnet.

Smartphone-basiert
KI erkennt Aktivität
Nicht-letal und schonend
Daten werden entscheidbar
Wissenschaftlich fundiert

Vom Smartphone zum Biodiversitätssensor.

Entovia übersetzt Blütenbesuche in strukturierte Daten - einfach, nicht-letal und skalierbar.

Aufstellen

Smartphone auf Blüte oder Feldbereich richten.

Erkennen

KI erkennt Insektenaktivität im Videostream.

Speichern

Nur relevante Ereignisse werden als verwertbare Bilder gesichert.

Auswerten

Serverseitige Analyse bereitet Aktivität und Trends auf.

Entscheiden

Das Dashboard-Konzept zeigt Standortvergleich, Saisonverlauf und mögliche Maßnahmenbewertung.

Stand der Entwicklung

Die Pipeline vom Smartphone über Upload bis zur serverseitigen Insektenbestimmung konnten wir prototypisch zeigen. Die Insektenklassifikation baut auf den unten verlinkten wissenschaftlichen Arbeiten auf. Dashboard, Index und Maßnahmenansichten sind aktuell Konzeptdarstellungen und werden in Feldtests weiter validiert.

Insektenaktivität wird auswertbar.

Unser Weg vom Smartphone zum Biodiversitätssensor: von der heutigen Bestäubererkennung Schritt für Schritt zu einer Plattform, die Insekten, Pflanzen und Umfeld gemeinsam auswertet.

LiveIn KonzeptVisionWo wir stehen → wohin wir gehen

Bestäuber erkennen

Live

Unser Prototyp erfasst Bestäuber direkt am Smartphone, nicht-letal im Feld und auf peer-reviewter Forschung aufgebaut.

Smartphone und KINicht-letal im FeldServerseitige Bestimmung

Aus der Forschung
in die Praxis.

Entovia verbindet Pollination Ecology, Smartphone-Bilddaten und Computer Vision zu einer praxisnahen Monitoringlösung.

Peer-reviewte Forschung zeigt das Potenzial automatisierter Bildauswertung. Entovia übersetzt diese Grundlage in eine pilotierte Feldlösung; Produktmetriken und Dashboard-Workflows werden daraus schrittweise entwickelt.

Wissenschaftlich fundiert
Methodisch sauber
Nicht-letal im Feld

YOLO Object Detection

Scientific Reports

Ortung und Klassifikation breiter Gruppen blütenbesuchender Arthropoden.

bis 96% Accuracy8 Arthropodengruppen3 leichte YOLO-Modelle
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Smartphone Field Setup

Scientific Reports

YOLO-Modelle auf Smartphone-Time-Lapse-Bildern aus realen Feldbedingungen.

~24.000 Time-Lapse-Bilder1.281 Individuen91,21% Hymenoptera lokalisiert
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Long-term Time-Lapse

Journal of Pollination Ecology

Langzeitaufnahmen liefern nahezu vollständige Aufzeichnungen von Blütenbesuchen.

gesamte Blütezeit dokumentiert4 Standorte simultan verglichenUnterschiede nach Tages- und Saisonverlauf sichtbar
Paper öffnen

Für vielfältige Einsatzbereiche.

Entovia liefert vergleichbare Daten für Landwirtschaft, Forschung und Naturschutz.

Ökologischer Obst- und AckerbauBestäubung als Betriebsdatenpunkt in Kulturen wie Apfel, Kirsche, Beeren, Raps oder Kürbis.

Entovia zeigt, wann und wo Bestäuberaktivität abfällt, welche Standorte stärker besucht werden und welche Maßnahmen für Blühstreifen, Mahd oder Nützlingsförderung Priorität haben.

Forschung und MonitoringKontinuierliche Daten statt punktueller Beobachtung - über längere Zeiträume und Standorte.

Standardisierte Smartphone-Zeitreihen erleichtern Vergleiche zwischen Flächen, Blühphasen und Interventionen, ohne invasive Fallen oder reine Kurzbeobachtungen.

Naturschutz und RenaturierungMaßnahmen sichtbar machen und die Wirkung von Blühflächen, Renaturierung oder Ausgleichsflächen einordnen.

Die Daten helfen dabei, Lebensräume über die Saison zu bewerten, Wirkungen von Pflegekonzepten zu dokumentieren und Hotspots für Bestäuber oder Schädlinge zu erkennen.

Imkerei & BestäubungsdienstleistungStandorte objektiver bewerten und Trachtangebot ergänzend einschätzen.

Standortdaten, Besuchsfrequenz und Blühphasen können helfen, Völker gezielter zu platzieren und Bestäubungsleistungen nachvollziehbarer zu kommunizieren.

Teilen Sie Ihre Perspektive mit Entovia.

Wir freuen uns über kurze Hinweise aus Landwirtschaft, Forschung, Naturschutz und Praxis. Was wäre nützlich? Wo könnte es haken? Welche Kontakte oder Flächen wären spannend? Schon ein kurzes Feedback hilft uns, Entovia praxisnah zu entwickeln.

Kurz Feedback geben

Was sollte Entovia können, damit es im Betrieb, in der Forschung oder im Naturschutz wirklich hilft?

Praxisidee teilen

Gibt es eine Fläche, ein Projekt oder eine Situation, in der Monitoring spannend wäre?

Fachliche Sicht teilen

Einschätzungen zu Monitoring, Bestäubung, Biodiversität und landwirtschaftlicher Praxis.

Kontakt empfehlen

Ein Hinweis auf Betriebe, Forschung, Beratung, Verbände oder Naturschutzprojekte reicht schon.

Unverbindlich. Ein paar Zeilen oder ein kurzes Gespräch reichen.

Entovia

Kurz austauschen .

Ein Hinweis, eine Frage oder eine Einschätzung reicht.

Wir sammeln Eindrücke, Fragen und Praxisbeispiele, damit Entovia an echten Bedürfnissen wächst.

Kurz per Nachricht oder Gespräch. Kein Kauf, keine Zahlung, keine Verpflichtung.

  • Feedback zur Idee
  • Fläche, Projekt oder Situation
  • Fachliche Einschätzung
  • Kontakt oder Empfehlung
So einfach geht esSchreiben Sie kurz, was Ihnen auffällt oder wo Entovia nützlich sein könnte.
Wenn daraus später mehr wird, klären wir das gemeinsam und in Ruhe.

Biologie trifft Informatik.

Entovia wird von einem interdisziplinären Kernteam aus Biologie, Informatik und Betriebswirtschaft aufgebaut - ergänzt um technische Beratung aus der Prototyp-Entwicklung.

Projektleitung · Biologie

Fynn

Projektleitung · Biologie · KI-Klassifikation · Feldvalidierung

Fynn leitet das Projekt und verantwortet die biologische und wissenschaftliche Domäne von Entovia. Er entwickelte die serverseitige Bestimmung sowie die Website und bildet die Brücke zwischen Praxisanforderungen und KI-Entwicklung.

  • Projektleitung und wissenschaftliche Ausrichtung
  • Serverseitige KI-Klassifikation der Insektenbilder
  • Feldvalidierung und Partnerkontakte in Süddeutschland
Technische Leitung

Lasse

Technische Leitung · Android- und Softwareentwicklung · Kamera-App

Lasse verantwortet als technische Leitung die Android- und Kernsoftware. Als Hauptautor der Kamera-App entwickelte er die ereignisbasierte Datenerfassung, das Objekt-Tracking und die native Vorverarbeitung.

  • Technische Leitung und Softwarearchitektur
  • Android-Entwicklung und Kamera-App
  • Ereignisbasierte Datenerfassung und Objekt-Tracking (ByteTrack)
Business · Recht & Compliance

Joshua

Betriebswirtschaft · Business Development · Recht & Compliance

Joshua verantwortet die betriebswirtschaftliche Umsetzung, Business Development und Marketing sowie die rechtliche und administrative Vorbereitung mit Schwerpunkt Marken- und Wettbewerbsrecht und Compliance.

  • Business Development und Marketing
  • Marken-, Wettbewerbs- und Vertriebsrecht
  • Compliance sowie Gründungs- und Antragsformalitäten
Beratung

Duc

Beratung · Generelle Fragen rund um Entovia

Duc entwickelte den ersten Prototyp mit und ist nicht mehr Teil des EXIST-Kernteams. Er bleibt Entovia verbunden und steht dem Team beratend bei generellen Fragen rund um das Vorhaben zur Seite.

  • Beratung bei generellen Fragen zu Entovia
  • Erfahrung aus Prototyp und technischer Umsetzung
  • Weiterhin Teil des Entovia-Umfelds

Machen Sie Insektenaktivität sichtbar.

Wir freuen uns über Fragen, Feedback und kurze Hinweise aus Landwirtschaft, Forschung und Naturschutz.

Lieber direkt? contact@entovia.eu

Häufige Fragen zu Entovia.

Wie funktioniert Entovia im Freiland?

Entovia nutzt Smartphones als kostengünstige Sensorsysteme zur automatisierten Erfassung von Insekten. Die Geräte können in wettergeschützten Halterungen installiert und je nach Einsatzdauer über Powerbanks oder Solarmodule betrieben werden. Aufnahmen sind auch ohne dauerhafte Internetverbindung möglich.

Benötigt Entovia spezielle Hardware?

Nein. Unser Ansatz basiert zunächst auf handelsüblichen Smartphones, die bereits Kamera, Speicher, Rechenleistung und weitere Sensoren mitbringen. Ergänzende Halterungen, Schutzgehäuse oder eigene Hardwarelösungen können später für bestimmte Einsatzbereiche entwickelt werden.

Auf welcher Datenbasis arbeitet die Entovia-KI?

Die Entwicklung baut auf wissenschaftlichen Vorarbeiten und fachlich annotierten Aufnahmen von Insekten und anderen Arthropoden auf. Zusätzlich wollen wir im Rahmen von Feldtests eigene Daten sammeln, prüfen und für das Training und die Validierung unserer Modelle nutzen.

Welche Insekten kann Entovia erkennen?

Der bisherige Schwerpunkt liegt auf Bestäubern und gut sichtbaren Arthropoden. Die Datengrundlage soll schrittweise um landwirtschaftlich relevante Schädlinge und Nützlinge erweitert werden. Welche Arten zuerst integriert werden, richtet sich nach dem Bedarf unserer Praxispartner.

Welche biologische Expertise fließt in die Entwicklung ein?

Die Entwicklung verbindet Kompetenzen aus Biologie, KI und Smart Farming. Biologische Fachkenntnisse fließen insbesondere in die Auswahl der Zielarten, die Datenannotation, die Qualitätskontrolle und die Bewertung der Ergebnisse ein. Ergänzend arbeiten wir mit wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Partnern zusammen.

Welchen Mehrwert bietet Entovia gegenüber klassischen Erfassungsmethoden?

Entovia soll klassische Feldbegehungen und fachliche Erhebungen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Durch automatisierte, wiederholte und nicht-letale Aufnahmen können mehrere Standorte gleichzeitig und über längere Zeiträume beobachtet werden. Dadurch werden zeitliche Muster sichtbar, die bei einzelnen Begehungen leicht übersehen werden können.

Wie zuverlässig ist die automatische Erkennung?

Wissenschaftliche Vorarbeiten zeigen, dass smartphonebasierte Insektenerfassung grundsätzlich möglich ist, aber auch klare Grenzen besitzt. Faktoren wie Licht, Bewegung, Bildqualität oder verdeckte Tiere können die Erkennung beeinflussen. Deshalb prüfen wir die Zuverlässigkeit in Feldtests anhand von Expertenannotation, Fehlerraten, Detektionsleistung und Vergleichen mit etablierten Methoden.

Wie wird Entovia weiterentwickelt?

Langfristig soll Entovia nicht nur Insekten erfassen, sondern die Ergebnisse verständlich auswerten und als Grundlage für Monitoring- und Managemententscheidungen bereitstellen. Dazu gehören beispielsweise Hinweise auf Veränderungen bei Bestäubern, Schädlingen oder Nützlingen sowie Empfehlungen für weiterführende Kontrollen und biodiversitätsfördernde Maßnahmen.

Was wird in den Pilottests untersucht?

In den Pilottests prüfen wir das gesamte System unter realen Bedingungen: den technischen Betrieb, die Bild- und Datenqualität, die KI-Erkennung, die Nutzerfreundlichkeit und den praktischen Mehrwert für Landwirtschaft, Naturschutz und Beratung.